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Symbionic Teeth vs. Zahnimplantate: Was ist der Unterschied?

Die mukosale Schutzbarriere gegen Plaquemigration

Symbionic Teeth stellen einen Quantensprung in der Entwicklung des Zahnersatzes dar. Symbionic Teeth sind zahnwurzelförmige Medizinprodukte, die in den Kieferknochen eingesetzt und anschließend mit Kronen für den Zahnersatz versorgt werden.

Der entscheidende Unterschied zu Zahnimplantaten

Zahnimplantate integrieren sich nur in den Kieferknochen. Symbionic Teeth gehen einen Schritt weiter: Sie bilden zusätzlich eine Schutzbarriere im transmukosalen Bereich – durch das Verwachsen mit dem umliegenden Weichgewebe.

Die mukosale Schutzbarriere schützt das Gewebe um einen Symbionic Tooth vor Plaquemigration – der Hauptursache von Gewebeentzündungen bei Zahnimplantaten. Eine Metaanalyse ergab, dass zwei Drittel der Patienten mit Zahnimplantaten an Entzündungen leiden (22% Periimplantitis und 43% Mukositis; Derks & Tomasi 2015).​


Mit ihrer mukosalen Schutzbarriere stellen Symbionic Teeth somit einen bedeutenden Fortschritt gegenüber heutigen Zahnimplantaten dar (0% Periimplantitis; Brunello, 2022; Karapataki, 2023).​



Der klinische Mehrwert​

Der zentrale Mehrwert der mukosalen Schutzbarriere liegt in ihrer biologischen Funktion. Wenn das umliegende Gewebe gesund und frei von Entzündungen bleibt, tritt keine Rezession auf. Folglich bleibt das initiale ästhetische Ergebnis der Versorgung langfristig stabil.​


Dies wurde in einer Langzeitstudie an der Universität Düsseldorf gezeigt, die nach 9 Jahren bei allen untersuchten Symbionic Teeth eine durchschnittliche Mukosarezession von nur 0.1 mm (±0.2 mm) berichtete, was auf langfristig stabile Ästhetik schliessen lässt.

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Periimplantitis ist eine produktinduzierte Erkrankung
Sie haben das Zahnimplantat perfekt gesetzt. Und trotzdem entzündet sich das Gewebe.