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Osteology Wien: Andrang bei Session zur Periimplantitis-Prävention mit Symbionic Teeth

Während des Osteology-Kongresses 2026 in Wien war das Auditorium 2 am Donnerstagnachmittag, dem 23. April, fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als sich die Teilnehmenden versammelten, um mehr über Symbionic Teeth zu erfahren – eine neuartige Zahnersatzlösung, die eine Weiterentwicklung heutiger Zahnimplantate darstellt. Das wissenschaftliche Symposium unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser zog bei Behandlern wie bei Forschern grosse Aufmerksamkeit auf sich.


In ihren Vorträgen präsentierten die beiden Experten belastbare wissenschaftliche Nachweise dafür, warum Symbionic Teeth biologische Komplikationen, die üblicherweise mit Zahnimplantaten assoziiert sind – Mukositis und Periimplantitis – deutlich reduzieren können.


In Langzeitstudien an Universitäten in Deutschland und Österreich über Beobachtungszeiträume von bis zu 12 Jahren wurde bei den untersuchten Patent™ Symbionic Teeth keine Periimplantitis gefunden – selbst bei Risikopatienten. Im Vergleich dazu zeigt eine Metaanalyse von Derks und Tomasi eine Periimplantitis-Prävalenz von 22% bei Zahnimplantaten, was bedeutet, dass etwa jeder fünfte Implantatpatient betroffen ist.

Periimplantitis vermeiden mit einer mukosalen Schutzbarriere

Ein zentraler Schwerpunkt der Forschung von Prof. Dr. Dr. Sculean und Dr. Glauser, die sie an der Universität Bern zusammen mit den führenden Histologen Dr. Peter Schüpbach und Prof. Dieter Bosshardt durchführen, liegt auf der frühen Phase der Wundheilung. Durch detaillierte histologische Untersuchungen dokumentierten die Forschenden die initialen Weichgewebsreaktionen nach der Insertion von Symbionic Teeth.

Die Analyse zeigte, dass sich Epithelzellen bereits in einem sehr frühen Stadium fest an die transmukosale Oberfläche der Patent™ Symbionic Teeth anwachsen. Dieser Prozess führt letztlich zur Ausbildung dessen, was Dr. Glauser als „mukosale Schutzbarriere“ bezeichnet.

Diese Schutzbarriere im Bereich des Weichgewebes ähnelt dem Schutzmechanismus, der sich auch um gesunde natürliche Zähne findet. Indem sie die Migration von Plaque in das umliegende Gewebe begrenzt – einem Hauptfaktor für entzündliche Prozesse im periimplantären Gewebe – kann eine mukosale Schutzbarriere eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Gewebegesundheit und für stabile ästhetische Langzeitergebnisse spielen.​

Wenn Sie weitere Informationen zu Symbionic Teeth wünschen, kontaktieren Sie das Herstellerunternehmen Patent Medical:

Fotos: © dental JOURNAL (Oliver Rohkamm)


Osteology Wien: Symposium zu Symbionic Teeth mit Fokus auf Prävention von Periimplantitis